Mit Blick auf Bayern und Preußen.

An einem sonnigen Apriltag trafen sich der XXI. und II. B. Ak.-Bezirk zu eine Hilfsdienstwanderung. Die Wanderung zog sich über Stock und Stein quer durch den wunderschönen Pfälzerwald. Das Ziel war der Adlerbogen, ein über zwei Felsvorsprünge gebautes Denkmal zu Ehren von Otto von Bismarck und General Moltke, welches nicht nur den gemeinsamen Volksgedanken des Deutschen Reiches signalisiert, sondern auch durch den weitreichenden Ausblick auf bayrische und preußische Lande innerhalb des Bogens diese optisch miteinander verschmelzen lassen.
Gerade dieser Gedanke eines vereinten Volkes war und ist ein Dorn im Auge jener, die nicht nach Frieden und Freiheit streben. So darf es nicht verwundern, daß das Denkmal nach den Kampfhandlungen 1945 mehrfach von Soldaten zerstörte wurde, was nicht von langer Dauer war und kurz darauf die erste komplett Restaurierung folgte.
Auch und gerade an diesem Denkmal kann man sehen, dass die Wurzeln eines Volkes tiefer greifen als Lug und Trug. So erstrahlt das Denkmal seit 2013 wieder im alten und vollem Glanz, da die ansässigen Bayern in einer starken Eigeninitiative eine Komplettrestaurierung auf die Beine stellten.
Genau diese Art der Eigeninitiative wurde an diesem Tage auch mit der Verleihung zweier bronzener Ehrennadeln am Denkmal geehrt. Die Leistungsbereitschaft und das Pflichtbewusstsein gerade dieser zwei Bayern sollte und wird als Leitlinie für jede Pflichtbewusste Hilfsdienstkraft gelten.
Nach der anstrengenden Wanderung kehrte man noch in eine gemütliche traditionelle Gaststätte ein und plante hier weitere Schritte beider Ak.-bezirke.

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