Auf den Spuren preußischer Pflicht in Pommerns Hauptstadt.
Bei sonnigem Wetter fand in der Region Stralsund das 42. Hilfsdiensttreffen im II. Ak.-Bezirk statt. An diesem Treffen nahmen sowohl Hilfsdienstkräfte als auch einige Gäste teil.
Der offizielle Teil des Treffens wurde durch eine gemeinsame Gesangseinlage eröffnet, bei der das Preußenlied vorgetragen wurde. Im Anschluß daran erfolgte ein kurzer Rückblick auf das vergangene Hilfsdiensttreffen.
Ein wesentlicher Schwerpunkt des Treffens lag auf der geschichtsträchtigen Hauptstadt Pommerns, Stettin. Anhand von Eindrücken einer vorangegangenen Reise dorthin wurden die sichtbaren deutschen und insbesondere preußischen Zeugnisse hervorgehoben. Besondere Erwähnung fanden dabei das Königstor mit dem preußischen Adler, der Stettiner Bismarckturm sowie der allgemein bemerkenswert gepflegte Zustand der dortigen Denkmäler. Eine eingehende Würdigung erfuhr zudem der preußische General Hermann von Vietinghoff, welcher am 2. August 1914 das stellvertretende Generalkommando des II. Armee-Korps in Stettin übernommen hatte. Sein Lebensweg verdeutlichte den Anwesenden ein Wirken in preußischer Pflichterfüllung, soldatischer Ehre und ritterlicher Gesinnung.
In der anschließenden Diskussionsrunde wurde die Frage erörtert, welchen Stellenwert die Pflege und Achtung preußischer und pommerscher Denkmäler heutzutage im Vergleich erfährt, woraus sich nachdenkliche Schlüsse ergaben.
Daraufhin ging die Zusammenkunft in eine Pause mit regionalen Erzeugnissen heimischer Landwirte über, begleitet von weiterem gemeinsamem Gesang der Kaiserhymne sowie des Pommernliedes.
Das Treffen stand ganz im Zeichen der Verbundenheit mit der Heimat und der gemeinsamen Werteorientierung, wie sie sinnbildlich im Liedtext „Pommernland, mein Sehnen ist dir zugewandt“ Ausdruck findet. In diesem Geist endete das Hilfsdiensttreffen im Bewußtsein des Einsatzes: „Für Thron und Reich. Für Frieden und Freiheit.“