Arbeitstreffen der Meldestellenleiter mit einem besonderen Gast.

In der Hansestadt Stralsund trafen sich die Meldestellenleiter des II. Ak.-Bezirks zu einem Arbeitstreffen in der wunderschönen Schillstube (Norddeutscher Hof).
Neben der Festigung bestehender Arbeitsprozesse gab es weitere Informationen zu bevorstehenden Aufgaben.

Zur Feier des Tages durfte unser Generaldirektor die Ehrennadel in Silber an einen verdienten Kameraden verleihen. Dieser Moment lies unsere deutschen Herzen höher schlagen!

In der historischen Stube gab es einen kurzen Vortrag über Ferdinand von Schill, der als Vorreiter des Befreiungskampfes in unsere Geschichte einging.
Nach der Aufstellung seines Freikorps mit bis zu 2.000 Mann und königlicher Erlaubnis schlug Schill im April 1809 auf eigene Faust gegen die Weltmacht Frankreich und deren Imperator Napoleon los, in der Hoffnung, einen allgemeinen Volksaufstand zu entfachen.
Auch die Befreiung Stralsunds gelang ihm am 25. Mai 1809. Ein nervöser Napoleon setzte ein hohes Kopfgeld auf Schill aus und lies Stralsund dann am 31. Mai mit 6.000 Mann stürmen. Schill fiel durch eine Kugel im erbitterten Straßenkampf nach einem Fluchtversuch zu Pferd.
Zwar weckte Schills Pioniertat große Hoffnung im Lager der deutschen Patrioten, doch die Zeit war nicht reif für die allgemeine nationale Revolution.

Nach Dienstschluß versorgte uns das historische Restaurant mit schmackhaften Speisen und Trank und unser Generaldirektor konnte mit seinem riesigen Wissensschatz die damaligen Umstände wunderbar beleuchten.

„Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ – Ferdinand von Schill 12. Mai 1809.

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