38. Hilfsdiensttreffen im II. Ak.-Bezirk.
Bei sonnigem Wetter fand in der Region Swinemünde das 38. Hilfsdiensttreffen im II. Ak.-Bezirk statt. An diesem Treffen nahmen wieder zahlreiche Hilfsdienstkräfte und Gäste teil.
Der offizielle Teil des Treffens wurde durch eine gemeinsame Gesangseinlage eröffnet, bei der die Kaiserhymne vorgetragen wurde. Im Anschluß daran erfolgte ein kurzer Rückblick auf das letzte Hilfsdiensttreffen. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Zusammenkunft lag in der deutschen Sprache während der vegangenen einhundert Jahre.
Bereits bis zum Jahr 1983 waren nach Angaben der „Frankfurter Rundschau“ vom 7. Februar 1983 über 80.000 Anglizismen in die deutsche Sprache übernomemn worden.
Im weiteren Verlauf wurde die Veränderung von Wortbedeutungen und Sprachgebrauch thematisiert. Seit langer Zeit sei zu beobachten, daß bestimmte Begriffe verdrängt oder ihrer ursprünglichen Bedeutungen negativ umgedeutet werden. Am Beispiel der bezeichnungen für die Geschlechter lässt sich dies besonders deutlich erkennen. Während die Begriffe „männlich“ und „weiblich“ allgemein als passend empfunden werden, haben „Mann“ und „Frau“ ihren festen Platz in der Umgangssprache gefunden. Die heute oftmals negative Wahrnehmung des Wortes „Weib“ lasse sich aus der historischen Entwicklung unserer deutschen Sprache nicht nachvollziehen.
Da die Verantwortung für den „Verfall“ der deutschen Sprache letzendlich bei ihren Sprechern liegt, wurde die Bedeutung ihrer Pflege und Bewahrung hervorgehoben.
„Weib“ muß der höchste Name für die Frauen sein und ehret mehr als „Frau“ - Walther von der Vogelweide, 1170-1230 -.
Das Treffen stand ganz im Zeichen der Verbundenheit mit der Heimat und der gemeinsamen Werteorientierung, wie sie sinnbildlich aus dem Liedtext
„Pommernland, mein Sehnen ist dir zugewandt.“ Ausdruck findet. In diesem Geist endete das Hilfsdiensttreffen im Bewußtsein des Einsatzes „Für Thron und Reich. Für Frieden und Freiheit.“